BN Menninghaus 2

 

 

Schönheit

 

 

 

 

 

Was ist Schönheit?
Wo kommt sie her, wo geht sie hin?
Was verbindet Platon („Wenn es etwas gibt, wofür es sich zu leben lohnt, dann ist es die Betrachtung des Schönen“) mit jenen Amerikanern, die Jahr für Jahr in Umfragen ihre eigene Attraktivität bewerten?
Warum ist „viel schöner“ zu sein als der Durchschnitt durchaus nicht... attraktiv?
Gibt es eine „Schönheit des Hässlichen“?
Warum gilt beim Menschen, anders als im Tierreich, das Weib als das schöne Geschlecht?
Wenn es jemanden gibt in Deutschland, der das Schöne in Evolution und Kunst über Jahrtausende zu benennen und zu unterscheiden weiß, dann ist es Winfried Menninghaus.
Geboren 1952 in Westfalen, war er Literaturwissenschaftler u.a. in Yale und Princeton,
am längsten an der FU Berlin.
Seit 2013 leitet er die Abteilung „Sprache und Literatur“ am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main.

 

 Donnerstag, 23. Juni 2016, 20.00 Uhr
 Buchladen 46, Kaiserstr. 46, 53113 Bonn


Winfried Menninghaus - Die Videoclips vom 23. Juni 2016

Die Vieldeutigkeit des Begriffes "schön"



"Dem Wahren Schoenen Guten"
(Dachfries an der Oper Frankfurt, 1877)


"Wollte jemand etwa im Ernst behaupten, in der Tragödie gehe es
um Schönheit? Das wäre grotesk. Ebenso wäre es die Auffassung,
in der Musik sei Schönheit entscheidend." Wolfgang Welsch



Karl Rosenkranz, "Die Ästhetik des Hässlichen", 1853



"Wenn es etwas gibt, wofür es sich zu leben lohnt,
dann ist es die Betrachtung des Schönen" Platon


©Michael Rüsenberg, 2016. Alle Rechte vorbehalten