Gruny Wuppertal 3

 

 

 

Musikphilosophie WWW
(wieso/weshalb/warum)

 

 

 


...wer nicht fragt, bleibt dumm.
Der genießt halt seine Musik, ohne über sie nachzudenken.
Na gut, Selbstauskünfte der Musiker sind willkommen; ihr Leben, ihre Schicksale zu kennen, das sollte reichen.
Geht auch, kann man mit leben.
Aber, wer über den Tellerrand seiner Vorlieben & Abneigungen hinaus hört & denkt, kommt der nicht unweigerlich ins ... Philosophieren?
Was ist Musikphilosophie?
Warum thront obenauf immer Adorno mit seinen Schachtelsätzen (von denen der Jazz nichts Gutes erwarten darf)?
Hilft sie uns, besser zu hören?
Ein Abend über den Nutzen der Musikphilosophie, was sie kann, was sie nicht kann, worin sie sich von Musiktheorie und Musikpsychologie unterscheidet.

Christian Grüny hat Philosophie in Bochum, Prag und Berlin studiert
2001 Habilitation an der Universität Witten/Herdecke
2008-2013 Juniorprofessor an der Universität Witten/Herdecke.
Er ist derzeit Fellow am Max-Planck-Institut für Empirische Ästhetik in Frankfurt/M und hat u.a. über „Musik und Sprache“ publiziert.
Zuletzt hat er den Band „Rhythmus-Balance-Metrum“ mitherausgegeben.
2015 Förderpreis für Musikpublizistik der Hans- und Gertrud-Zender-Stiftung

das war wann: Donnerstag, 26. März 2015, 20h
                 
wo:  ort, Luisenstr. 116, 42103 Wuppertal


Christian Grüny - Die Videoclips vom 26. März 2015

"Musikphilosophie gibt es nicht"
(Richard Klein "Einführung in die Musikphilosophie")

Woher kommen die Impulse zum Philosophieren über Musik?

Zitat aus der Jazzwelt:
"Improvisierende Musiker zeigen, auch unausgesprochen,
Haltung zu den Dingen in der Welt."



Adorno & Jazz



Eine Erkenntnis von Adorno



"Warum ich nicht über Musik und Gefühle sprechen möchte"
(Grüny-Vortrag, 28.11.2014, Leipzig)



Warum immer nur Hochkultur? Kann auch der SchlagerObjekt der Musikphilosophie werden?

 



©Michael Rüsenberg, 2015. Alle Rechte vorbehalten