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Philosophie des Jazz

 

 


Hilfe, die Philosophen kommen - und wecken die deutsche Jazz Community aus ihrem intellektuellen Dämmerzustand!
Daniel Martin Feige aus Berlin war 2014 der erste, mit seiner
 „Philosophie des Jazz“ (Suhrkamp Verlag, Rezension hier), inzwischen sind auch die Beiträge einer Tagung veröffentlicht, die er 2012 an der FU Berlin organisiert hat.
Etlichen in der deutschen Jazz Community war schon ein Feige zuviel, allen voran Spiegel Online, das bange fragte: „Wo bleibt Louis Armstrong?“
Und resigniert den Feige-Band in die Ecke warf: „Rezensenten, die offenbar alle Philosophie studiert haben, preisen das Werk“.
Dabei ist es keineswegs rundum zu loben; vieles darin ist bekannt, hat man so oder ähnlich schon geahnt, ohne es in dieser Prägnanz und Begründungsreife formuliert haben zu können.
Feiges Ausführungen zum Thema „Standards“ hingegen zählen zum Besten, was je in deutscher Sprache zu dieser Art der Jazzpraxis gesagt worden ist.
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Daniel Martin Feige, 39, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 626 („Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“) an der FU Berlin:
Er hat dem Jazz in Deutschland endlich das intellektuelle Forum bereitet, das viele Außenstehende immer schon dort vermuteten. Tatsächlich war dort Wüste - jetzt immerhin erkennen wir eine Oase.

 

 

 

 

 Das war wann: Donnerstag, 22. Januar 2015,
                   
wo:  ort, Luisenstr. 116, 42103 Wuppertal


 


Ein GedankenSprung von Daniel Martin Feige an Jürgen Kaube (26.02.15):
Was denken Sie, welche Rolle die Auseinandersetzung mit Kunst und vor allem Musik in der Bildungspolitik spielen sollte?


Daniel Martin Feige - Die Videoclips vom 22. Januar 2015

über Joachim Ernst Berendt

                      

 ©Michael Rüsenberg, 2015. Alle Rechte vorbehalten